E-Lok Baureihe E 40
Im Jahr 1950 begann die Planung, Entwicklung und Beschaffung der sog. "Einheits-Elektrolokomotiven". Als Lokomotive für den Schnellzugverkehr entstand die Baureihe E10, für den Nahverkehr die Baureihe E41 und für den Güterverkehr die Baureihe E40, die sich äußerlich sehr ähnlich waren. Hinzu kam die sechsachsige E50 für den schweren Güterverkehr. Mit 140 879 wurde 1973 die letzte Lokomotive dieser Baureihe in Betrieb genommen, die E40 ist damit die meistgebaute Type des Einheits-Programms. 1968 erfolgte die Umzeichnung der Baureihe von E40 in 140. 31 Lokomotiven dieser Baureihe erhielten eine elektrische Widerstandsbremse für den Einsatz auf Steilstrecken. Anfangs trugen sie die Bezeichnung E40.11, ab 1968 dann 139.
technische Daten:
| Höchstgeschwindigkeit: | 110 km/h |
| Achsfolge: | BoBo |
| Länge (über Puffer): | 16,49 m |
| Motor: | ACR Einphasen-Reihenschluss-Wechselstrom-Motoren (4 Stück) |
| Leistung: | 3620 kW (Dauerleistung) |
| Antrieb: | Gummi-Ringfeder-Antrieb |
| Anfahr-Zugleistung: | 275 kN |
| Gewicht: | 83 t |
| Bremse: | indirekt wirkende Knorr-Druckluftbremse (einlösig) |
| mit direkter Zusatzbremse |
Die Passauer Eisenbahnfreunde haben zwei Lokomotiven der Baureihe E40 im Bestand:
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| 140 003 | 140 070 |


